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Roland Jourdan wird Ehrenkommandant

Am Donnerstag, 24. Juni 2010, wurde Roland Jourdan im Rahmen eines Ehrenabends im Rathaus in Grünwettersbach für seine langjährige Dienstzeit als Abteilungskommandant der Feuerwehr Wettersbach gewürdigt. Zu diesem Ereignis waren zahlreiche Gäste gekommen, unter anderem der Wettersbacher Ortsvorsteher Rainer Frank, der Leiter der Branddirektion Dr. Roland Goertz samt zahlreicher Abteilungsleiter, die aktuellen und auch ehemaligen Abteilungskommandanten der umliegenden Feuerwehren, Stadt- und Ortschaftsräte, Ortsvorsteher und Ortsvorsteherinnen der umliegenden Gemeinden, Einsatz- und Altersmannschaft der Feuerwehr Wettersbach und natürlich die Familie Roland Jourdans.

In seiner Ansprache hob Ortsvorsteher Frank die Höhepunkte der Amtszeit Roland Jourdans hervor, der 1985 zum stellvertretenden Abteilungskommandanten und 1990 zum Abteilungskommandanten gewählt worden war. Sehr lebendig bot er den Anwesenden einen Einblick in die vielfältigen Leistungen, die Jourdan für seinen Heimatort und seine Mitbürger erbracht hatte und sprach ihm seinen Dank für das herausragende Engagement aus. Auch bei Kindern und Ehefrau Renate Jourdan bedankte sich Frank für die durchgehende Akzeptanz und Unterstützung, denn "hinter jedem starken Mann steht eine starke Ehefrau."

Auch Branddirektor Goertz fand die richtigen Worte. Er führte den Anwesenden vor Augen, was die ehrenamtliche - und damit unentgeltliche - Arbeit als Abteilungskommandant mit sich bringt, welch Verantwortung auf diesen Schultern lastet und wie wichtig es ist, einen solch verantwortungsbehafteten Posten mit einem zuverlässigen und besonnenen Menschen zu besetzen. Auch Goertz bedankte sich bei Jourdan für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit. Auf Antrag der Abteilung Wettersbach vom Frühjahr 2010 und nach Prüfung durch Gemeinderat und Branddirektion ernannte Dr. Goertz Roland Jourdan mit sofortiger Wirkung zum Ehrenabteilungskommandanten der Abteilung Wettersbach.

In seiner abschließenden Ansprache fasste sich Roland Jourdan kurz. Bewegt bedankte er sich bei allen Anwesenden für die vielen Jahre der hervorragenden Zusammenarbeit. Vor allem auf seine Mannschaft habe er sich immer verlassen können. Der Rückhalt in den eigenen Reihen, an dem er nie gezweifelt habe, sei ihm immer das wichtigste gewesen.

 

Jugendfeuerwehr auf der Spur des Wassers

Wo kommt unser Wasser her? Was passiert, bis das Wasser aus dem Wasserhahn kommt? Dieser Frage ging die Jugendfeuerwehr Wettersbach am Samstag, 19. Juni 2010 im Rahmen eines Ausfluges nach.

Gegen 16 Uhr startete die Besichtigung im Brunnenhaus II des Zweckverbandes „Wasserversorgung Alb-Pfinz-Hügelland“ in Wilferdingen. Der Wassermeister, René Harlacher, erklärte, wie das Wasserversorgungsnetz entstanden ist und wie das Wasser aus der Tiefe an die Oberfläche gepumpt und aufbereitet wird, so dass es ins Wasserleitungsnetz eingespeist werden kann.

Anschließend zeigte er in der Versorgungszentrale in Singen, wie die an das Netz angeschlossenen Hochbehälter gefüllt und der Wasserverbrauch kontrolliert wird. Interessant war zu sehen, wie der Wasserverbrauch während des letzten Deutschlandspiels schlagartig in der Halbzeitpause stieg und wieder fiel.

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Feuerwehr genießt höchstes Ansehen

Banker und Priester haben Imageprobleme, Soldaten und Richter sind beliebter als im Vorjahr: Eine Studie zeigt, in welche Berufe die Bürger das meiste Vertrauen haben. Auf Platz 1 landeten die Feuerwehrleute.

Wie Spiegel Online berichtete, ergab eine aktuelle Studie der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), in der Bürger befragt wurden, welcher Berufsstand der für sie am vertrauenswürdigste sei, ein ungebrochen gutes Bild für die Feuerwehr. Für ihren jährlichen Vertrauensindex hat die GfK weltweit 18.800 Menschen befragt.

2009 hatten noch 72 Prozent der Deutschen Vertrauen in Priester, nun sank der Anteil auf 55 Prozent. Ebenfalls schlechter als im Vorjahr schneidet in Deutschland die Finanzbranche ab: Nur noch 57 Prozent vertrauen den Bankern - seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers ist der Wert um 15 Prozentpunkte gesunken.

Auf Platz eins landen in Deutschland mit Abstand die Feuerwehrleute. 97 Prozent der Befragten haben Vertrauen in die Helfer. Von Feuerwehrleuten höre man eben nur Gutes: "Sie sind so etwas wie Helden, die kommen, wenn es brennt, und sich dann ins Feuer stürzen", so GfK-Chef Klaus Wübbenhorst.

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Feuerwehrausflug 2010

Wie jedes Jahr führten die Kameraden der Feuerwehr Wettersbach einen Feuerwehrausflug durch. Da dieses Jahr am Vatertag das Haxenfest veranstaltet wurde, hatte man den Ausflug auf den darauffolgenden Sonntag gelegt.

Gegen 9 Uhr startete man beim Feuerwehrhaus Wettersbach und fuhr nach Grötzingen. Dort ging es von der Bruchwaldstraße los, am Grötzinger Baggersee entlang Richtung Weingartener Moor. Nach ein paar unwegsamen Passagen kamen die Wanderer an ihrem Ziel, einem Holzsteg am Moor an. Über die Holzplanken ging es direkt an das Moor. In der Stille der Natur konnte man auch einige Tiere beobachten.

Auf der anderen Seite des Baggersees ging es weiter bis zur Fischerhütte, wo die Wandergruppe eine kurze Einkehr hielt. Frisch gestärkt ging es jetzt nach Untergrombach, wo ein ausgiebiges Mittagessen wartete.

Ein Verdauungsspaziergang durch Wettersbach zur Eisdiele rundete den Feuerwehrausflug ab. Alles in allem war es ein schöner und ereignisreicher Tag, und auch das Wetter hatte mitgespielt. Ein großes Dankeschön gilt den Organisatoren um Klaus Müller, die den Tag geplant und wie jedes Mal eine abwechslungsreiche Tour zusammengestellt haben.

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Sicherheitstraining für Einsatzfahrer

Beitrag im Originalzusammenhang:

Beitrag von www.ka-news.de

Vorwiegend Einsatzfahrten mit dienstlichen Fahrzeugen sind besonders anspruchsvoll und zumeist auch gefährlich. Die Verkehrswacht im Stadt- und Landkreis Karlsruhe hat diese Herausforderung zum Anlass genommen, im Rahmen einer Schwerpunktaktion allen beruflich und ehrenamtlich tätigen Einsatzfahrern im Zuständigkeitsbereich ein kostenloses Unfallverhütungstraining in der Pkw- beziehungsweise Kombifahrzeugklasse anzubieten. Am Freitag fand die Auftaktveranstaltung dazu statt.

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Wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder

Gleich von zwei Menschen, die sich in besonderer Weise um die Feuerwehr Wettersbach verdient gemacht haben, musste die Feuerwehr Wettersbach in den letzten Woche Abschied nehmen.

Am 12. Mai 2010 verstarb unser Fördermitglied Werner Schröter, der nicht nur durch seinen jährlichen Förderbeitrag, sondern auch in seiner Zeit als Ortschaftsrat in den Jahren 1971 bis 1996 die Belange der Feuerwehren Palmbach und Grünwettersbach bzw. ab 1980 der Feuerwehr Wettersbach in vielerlei Hinsicht unterstützt hat. Herr Schröter war ein sehr engagierter Mensch, der sich in seiner Wahlheimat Palmbach für eine hohe Lebensqualität einsetzte. Die Feuerwehr Wettersbach wird dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

In der Nacht auf Sonntag, 23. Mai 2010 verstarb unsere Freundin Bettina Bartelmus. Sie war zwar kein direktes Mitglied der Feuerwehr Wettersbach, war uns jedoch über viele Jahre eng verbunden. Bettina stellte die Belange anderer stets vor die Eigenen, half uns, wo sie konnte, und brachte durch ihre herzliche und offene Art viel Freude in unser Zusammenleben. Ihr plötzlicher Tod, den wir in jener Nacht trotz schnellstem Handeln nicht verhindern konnten, hat uns tief getroffen. Bettina Bartelmus hat bei uns eine große Lücke hinterlassen. In unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei ihr und ihren Hinterbliebenen.

Auf diesem Weg möchte sich die Feuerwehr Wettersbach bei all jenen bedanken, die mit uns das Einsatzgeschehen durchgestanden haben bzw. uns halfen, es zu verarbeiten. Unser Dank gilt Thomas Kunz vom Einsatzleitdienst der Berufsfeuerwehr sowie den zwei Notfallseelsorgern, besonders Frau Schreck aus Rheinstetten. Unserer Pfarrerin Frau Weisbrod gilt ein besonderer Dank. Sie war bereits in der Einsatznacht sowohl für die Einsatzkräfte als auch für die Angehörigen da und half uns in vielen Gesprächen, die tragische Situation zu bewältigen. Zu guter Letzt wollen wir uns bei unseren Freunden von der Notfallhilfe Wettersbach bedanken, die zusammen mit uns den Einsatz und die Einsatznachsorge durchgestanden haben. Das Geschehen am 23. Mai und den darauffolgenden Tagen hat uns eng zusammenrücken lassen und den gegenseitigen Respekt vor uns und unseren ehrenamtlichen Tätigkeiten erhöht.

 



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